U. St. Pölten - Vöslauer HC
26 : 25 (13:14)
Vöslau: Leitner, Menhofer; Mc Lachlan (6), Zohner (5), Matter (4), Platzer (4), Vejzovic (3), Radakovits (2), Strecker (1), Stöckelmayer, Schlauss, Folta Harald.
Wie schon in Perchtoldsdorf begannen die Vöslauer wie aus der Pistole geschossen und setzten die St. Pöltner unter Druck. Die Deckung agierte aggressiv und im Angriff setzten Mc Lachlan, Platzer und Zohner die Akzente. Wieder gab es mit 7:2 einen Fünftorevorsprung und die St. Pöltner wurden nervös und nahmen eine Auszeit. Das brachte die Vöslauer etwas aus dem Konzept, es begannen sich Fehler zu häufen. Plötzlich wurde aus einem 9:5 für Vöslau eine 10:9 Führung für St. Pölten. Ab diesem Zeitpunkt wechselte die Führung ständig, es wurde ein offener Schlagabtausch. Gut geleitet von 2 Wiener Schiedsrichtern gab es im Angriff tolle Vöslauer Szenen, während in der Deckung der halbrechte Aufbauspieler kaum gehalten werden konnte.
Im Finish wurde es dann besonders dramatisch, St. Pölten führte mit 25:23, Vöslau konnte 40 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 25:25 erzielen, erhielt aber postwendend das 26:25. Der letzte Angriff brachte aber nur mehr einen direkten Freiwurf in der Schlusssekunde, den Zohner aber nicht verwerten konnte, der gegnerische Tormann hielt.
Die Entscheidung um den Meistertitel war somit gefallen, das letzte Spiel in Hollabrunn hatte nur mehr statistischen Wert, denn auch der 2. Tabellenplatz war für die Vöslauer fix vergeben.