Vöslauer HC – U. St. Pölten
20 : 26 (10:7)
Etzel, Leitner, Asonja, Weghofer; Ekelhart (5), Mc Lachlan (4), Platzer (4), Stöckelmayer Chr. (3), Folta H. (2), Stadler (1), Matter (1), Zohner, Sedlmayer, Gorsche.
Der Beginn war sehr verheißungsvoll, die Vöslauer Deckung rackerte, hatte den neuen russischen St. Pölten-Star Louzianine im Griff und mit dem Jugendtorwart Thomas Etzel einen sehr starken Rückhalt, denn er parierte reihenweise Würfe von allen Positionen und konnte auch zwei Siebenmeter entschärfen. Über schnelle Konterangriffe konnten die St. Pöltner unter Druck gesetzt werden, damit wuchs der Vorsprung und nach 15 Minuten stand es 7:2 für Vöslau. Nach einer Auszeit erfingen sich die Landeshauptstädter etwas, trotzdem konnte Vöslau mit einem 3-Torevorsprung in die Kabinen gehen.
Nach dem Wechsel änderte sich das Spielbild aber dann, die Vöslauer taten sich mit ihren Aufbauwürfen gegen die großgewachsenen Gegner sehr schwer und nach 40 Minuten war der Vorsprung dahin. Ab diesem Zeitpunkt hatten die St. Pöltner dann mehr Spielanteile, begannen sich abzusetzen und konnten schlussendlich klar gewinnen.
Bei Vöslau zeigten die arrivierten Spieler schon einen guten Vorbereitungsstand, der Ball lief schnell und gute Kombinationen wurden gespielt. Verbesserungswürdig sind noch die Feinabstimmung in der Deckung, die Wurfgenauigkeit und die 7-Meterverwertung.
Erfreulich aber war, dass die beiden jüngsten Spieler – Ekelhart und Etzel – die besten Spieler auf dem Parkett waren und damit ein sichtbares Zeichen für den Neuaufbau der Kampfmannschaft sind. Im Hintergrund lauern noch etliche junge hungrige Spieler, vor allem wenn man an die neuformierte Unter15-Truppe denkt, wo insbesondere Groschner und in weiterer Linie auch Schmidt schon bald das Zeug für höhere Aufgaben haben.