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Verpatzter Play-off Auftakt!

Vöslauer HC – UHC Eggenburg

29 : 30 (15 : 16)

Vöslau: Leitner, Etzel; Stöckelmayer (10), Ekelhart (6), Platzer (4), Schmidt (4), Derflinger (3), Folta H. (2), Habres, Vejzovic, Zohner.


Im ersten Play-off Spiel gegen UHC Eggenburg verschwörte sich Einiges gegen den Vöslauer HC und anstatt sich an die Tabellenspitze zu setzen, gab es große Enttäuschung. Erstes Negativerlebnis war das mäßige Publikumsinteresse, in die Thermenhalle verirrten sich etwa 50 Zuschauer. Ein Wermutstropfen, wenn man bedenkt, dass der Vöslauer HC etwa 140 Kinder in seinen Nachwuchsmann-schaften hat, wenn nur die Hälfte mit Eltern gekommen wären, wäre die Halle gut gefüllt gewesen. Mäßig war auch die Anfeuerung der Mannschaft, auf Gegner und Schiris wurde kein Druck ausgeübt.


Die zweite Ernüchterung war, dass sich der Topscorer der letzten 2 Spiele (mit 32 Treffern) Willi McLachlan einen Virus beim Schulschikurs holte, nicht einsatzfähig war und das Team damit sehr geschwächt an den Start ging.



Die dritte Enttäuschung war die Schiedsrichterleistung von Karl Haberhauer, dem jegliche Objektivität fehlte und der prinzipiell jede Entscheidung gegen Vöslau auslegte. Nach dem Skandal vom vergangenen Mittwoch, als beim Unter 19-Entscheidungsspiel Hollabrunn gegen Vöslau ein Schiri einfach nicht erschien, die zweite Aktion, die die Vöslauer von den „Unparteiischen“ hinnehmen mussten.


Das Spiel begann recht gut, Platzer und Stöckelmayer waren für die ersten Tore verantwortlich und es gab einen schönen Spielfluss. Dann passierten einige technische Fehler, die Eggenburger gingen in Führung. Die Vöslauer wollten zurückfighten, doch der benannte Schiri pfiff fast jeden 2. Angriff ab, er gab zweifelhafte Stürmerfouls, Schrittfehler, Übertritte usw. aber immer nur gegen Vöslau.


Mit 15:16 ging es in die Pause und in der zweiten Hälfte änderte sich nur wenig. Den Vöslauern fehlte die Sicherheit und als Platzer bei einem Konter brutal niedergesäbelt wurde - der oben genannte Schiedsrichter stand knapp daneben – gab es keine Konsequenzen, der Vöslauer musste aber für längere Zeit passen. In den letzten Minuten waren die Eggenburger meist knapp vorne, die Partie wurde zur Härteschlacht. 3 Rote Karten, Tumulte am Spielfeld, die Vöslauer waren die Verlierer.


Das Spiel muss schnell abgehakt werden, jetzt sind Ferien, am 18. 4. 2010 steigt die Retourpartie in Eggenburg. Für jeden Vöslauer Jugendspieler und Handballfan müsste es eine Ehre sein, die Mannschaft zu unterstützen und den Eggenburgern das wahre Kräfteverhältnis aufzuzeigen.












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